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Erstellt am 22.08.2022

 

Effizienzhaus 55: Neubaustandard ab 2023

 

Wärmepumpe und energieeffizienter Neubau: Der Primärenergiebedarf muss ab 2023 von 75 auf 55 Prozent gesenkt werden. Der aktuelle Dämmstandard laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) bleibt bestehen. Wie energieeffizient Ihr Massivhaus sein muss, erfahren Sie von uns.

 

Seit Monaten ist der Neubaustandard im Gespräch. Jetzt steht fest, dass sich die Anforderungen im Neubau allein auf den Primärenergiebedarf (CO2-Ausstoß) beziehen. Ihr Vorteil: Mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe erfüllen Sie bereits heute den Neubaustandard ab 2023.

 

 

CO2-Ausstoß mit EH55 senken

Um den zulässigen Primärenergiebedarf eines Neubaus zu erreichen, sollen mehr Heizungen mit erneuerbaren Energien eingesetzt werden. Denn ab 2024 soll jede neu eingebaute Heizung mit mind. 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Das bedeutet, dass Sie mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zukunftssicher Bauen – unabhängig von den aktuellen Anforderungen. Denn Öl- und Gasheizungen ebnen uns nicht den Weg des energieeffizienten Hausbaus.

 

Den CO2-Ausstoß können wir reduzieren, indem wir die Bauweise, Ausstattung und Energieeffizienz bei der nachhaltigen Hausplanung beachten. Unsere 25 Jahre Jubiläums-Edition macht den ersten Schritt in die Zukunft des Hausbaus.

 

 

Jubiläumshaus-Edition baut auf Zukunftssicherheit

Erfahrungsgemäß wurde ein sogenanntes KfW 55 Haus mit einer Gebäudehülle von 42,5 Zentimetern gebaut. Das bedeutete für Bauherren Mehrkosten. Um die Anforderungen an ein Effizienzhaus 55 zu erfüllen, wurde die Gebäudehülle des Massivhauses angepasst, wobei Sie durch das dickere Mauerwerk lediglich 400 Kilowattstunden pro Jahr einsparen, also umgerechnet 12 Euro Heizkosten pro Monat. Mit dem Neubarstandard „Effizienzhaus GEG 2023“ können Sie auf den Primärenergiebedarf bauen und beim Jubiläumshaus Flair 110 bis zu 20.000 Euro sparen.* Inklusive Luft-Wasser-Wärmepumpe für Ihr energieeffizientes Massivhaus.

 

Erstellt am 02.05.2022

 

Grundsteuerreform – Was kommt auf Eigentümer zu?

 

Zum 1. Januar 2025 wird die neue Grundsteuer in Kraft treten. Anlass ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2018, das das derzeitige Berechnungssystem als verfassungswidrig erklärt. Was ändert sich für Eigentümer und wann müssen sie aktiv werden? Dieser Beitrag klärt Sie auf.

 

Die Grundsteuer ist eine der ältesten Steuern in Deutschland. Mit ihr besteuert der Fiskus Grundbesitz – egal ob es sich dabei nur um eine kleine Parzelle oder um ein großes Wohngrundstück handelt.

 

 

Warum braucht es eine Reform der Grundsteuer?

Die Grundstückswerte, anhand derer die Grundsteuer berechnet wird, gehen auf Daten aus den Jahren 1964 (Westen) und 1935 (Osten) zurück. Das führt jedoch dazu, dass ein 2015 errichtetes Objekt genauso bewertet wird, wie ein unsanierter Altbau aus den 60er-Jahren – verfassungswidrig, wie das Bundesverfassungsgericht 2018 feststellte. Deshalb sollen alle 36 Millionen Immobilien in Deutschland neu bewertet werden.

 

Ab wann gilt die neue Grundsteuer und was ändert sich?

Die neue Grundsteuer wird zum 1. Januar 2025 eingeführt. Ziel sei eine „unbürokratische, faire und verfassungsfeste Regelung“. Die Gesamtsumme der Einnahmen soll dabei nicht steigen, sie setzt sich dann nur anders zusammen. Da in das neue Bewertungsmodell neben der Größe des Grundstücks und der Gebäudefläche fortan auch die Lage einfließt, könnten auf einige Eigentümer höhere Kosten zukommen.

 

Was müssen Eigentümer jetzt tun?

Laut Angaben des Bundesfinanzministeriums wird voraussichtlich bis Ende März 2022 eine Aufforderung zur Abgabe der Feststellungserklärung durch eine öffentliche Bekanntmachung erfolgen. Die Feststellungserklärung soll bis spätestens 31. Oktober 2022 auf der Steuer-Onlineplattform ELSTER hochgeladen werden. Die Festsetzung der Grundsteuer erfolgt bis Ende 2024. Sie ergibt sich aus dem Grundbesitzwert, der aus den übermittelten Daten errechnet wird, einer gesetzlich festgelegten Steuermesszahl und dem individuellen Hebesatz der Gemeinden.

 

Welche Daten werden benötigt?

In den meisten Bundesländern gilt das sogenannte „Bundesmodell“, das eine Vielzahl an Daten verlangt. Bei nicht bebauten Grundstücken sind das die Lage, einzelne Grundbuchdaten wie Grundbuchblatt, Gemarkung und Flurstücksnummer, die Grundstücksfläche und der Bodenrichtwert. Eigentümer von Wohngrundstücken müssen darüber hinaus noch die Wohnfläche, die Art der Immobilie, die Anzahl der Garagenstellplätze und das Baujahr des Gebäudes angeben. Die Daten finden die Steuerpflichtigen im Grundbuchauszug, in den Bauunterlagen, im Kaufvertrag oder in Miet- und Pachtverträgen.

 

Erstellt am 24.01.2022

 

Eigenheim mit digitalem Stromzähler ausstatten - Das müssen Sie wissen

 

Bis 2023 sollen alle Haushalte in Deutschland mit einem modernen, digitalen Stromzähler ausgestattet werden. Einige von ihnen erhalten sogar einen sogenannten Smart Meter. Was Sie zur Umstellung wissen müssen, erfahren Sie hier. Analoge Stromzähler haben ausgedient und sollen bis 2023 flächendeckend ersetzt werden – das sieht das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) vor. Es kommen zwei verschiedene Systeme zum Einsatz: digitale Stromzähler und intelligente Messsysteme.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem digitalen Stromzähler und einem Smart Meter?

 

Bei den meisten Haushalten wird ein digitaler Stromzähler, auch als moderne Messeinrichtung bezeichnet, eingebaut. Dabei handelt es sich um einen einfachen elektrischen Stromzähler, der neben den aktuellen Zählerständen auch tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Stromverbrauchswerte anzeigt. Da er nicht mit dem Internet verbunden ist, kann er weder aus der Ferne ausgelesen werden noch Verbrauchswerte übertragen.

Intelligente Messsysteme, sogenannte Smart Meter, sind mit einem Kommunikationsmodul (Smart-Meter-Gateway) ausgestattet. Dieses ermöglicht eine Datenübertragung in zwei Richtungen: Smart Meter können sowohl Daten senden als auch empfangen.

 

Wer bekommt ein Smart Meter?

 

Es gibt drei Gruppen von Stromkunden, bei denen ein intelligentes Messsystem verpflichtend eingebaut werden muss:

  • Haushalte mit einem hohen Stromverbrauch von über 6.000 kWh pro Jahr. Entscheidend ist der durchschnittliche Stromverbrauch der letzten drei Jahre.
  • Besitzer von Strom erzeugenden Anlagen (etwa Photovoltaikanlagen) mit einer Nennleistung von mehr als 7 kW. Bei Neuanlagen mit einer Nennleistung zwischen 1 und 7 kW entscheidet der Messstellenbetreiber.
  • Haushalte mit einer steuerbaren Verbrauchseinrichtung (z. B. eine Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung), soweit eine Steuerung mit dem Netzbetreiber vereinbart wurde.

 

Welchen Nutzen haben die neuen Geräte?

 

Verbraucher und Energieerzeuger sollen mit der Umrüstung einen detaillierten Überblick über ihren Stromverbrauch und die Stromerzeugung erhalten. Dadurch lässt sich die Energie effizienter nutzen. In Zukunft soll es zudem möglich sein, elektrische Geräte gezielt dann einzuschalten, wenn die Strompreise besonders niedrig sind.

 

Wer ist für den Austausch zuständig?

 

Für die Bereitstellung, den Einbau, den Betrieb und die Wartung des neuen Messsystems ist der Messstellenbetreiber zuständig. In der Regel ist das der örtliche Netzbetreiber. Der Einbau wird drei Monate vorher angekündigt. Der Verbraucher kann dem Vorhaben nicht widersprechen, er kann aber zu einem günstigeren Messstellenbetreiber wechseln.

 

Welche Kosten kommen auf die Verbraucher zu?

 

Die neuen Stromzähler bringen für die meisten Verbraucher höhere Kosten mit sich. Der Gesetzgeber hat jedoch Obergrenzen festgelegt: So dürfen die Messtellenbetreiber für digitale Stromzähler maximal 20 Euro im Jahr in Rechnung stellen. Bei intelligenten Messsystemen sind die Preise nach Stromverbrauch gestaffelt. Sie reichen von 23 Euro (Stromverbrauch bis 2.300 kWh im Jahr) bis 130 Euro (Stromverbrauch bis 20.000 kWh im Jahr).

 

Erstellt am 17.08.2021

 

Town & Country Haus bietet ab sofort Photovoltaik-Pakete!

 

Erneuerbare Energien werden in Zukunft immer wichtiger, Öko-Strom immer beliebter. Auch Town & Country Haus möchte es seinen Bauherren erleichtern auf grüne Energie zu setzen und führt daher Photovoltaik-Pakete ein.

 

Das Schönste an diesem Text ist, was Sie daraus machen!

Mit Blick auf die ehrgeizigen Klimaziele, die sich Deutschland und andere EU-Länder bis 2050 gesetzt haben, ist ein Umstieg auf erneuerbare Energiequellen unausweichlich. Vor allem Photovoltaik wird hier eine zentrale Rolle spielen, da es eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative ist, Sonnenenergie in Strom umzuwandeln. 

 

Aktuell können Häuslebauer noch selbst entscheiden, ob sich eine eigene PV-Anlage für sie lohnt. Die meisten lehnen diese aufgrund hoher Anschaffungskosten, schwacher Förderungen und einer geringen Einspeisevergütung des selbstproduzierten Stroms allerdings ab. Um das Erreichen der Klimaziele zu sichern, diskutiert die Regierung derzeit über eine Photovoltaik-Pflicht für Neubauten.

 

PV-Pakete ab sofort erhältlich

 

Trotz Town & Country Haus möchte es seinen Bauherren erleichtern, zu moderaten Preisen auf grüne Energie zu setzen. Dafür wurden nun haustypenabhängige Photovoltaik-Pakete eingeführt, welche zukünftige Bauherren ab sofort bundesweit für ihr neues Massivhaus auswählen können. Zudem erstellt Town & Country Haus im Vorfeld eine bauvorhabenbezogene Ertragsprognose der PV-Anlage, da der solare Ertrag abhängig von der Lage des Grundstücks, der Ausrichtung des Daches und möglicher Verschattungen durch Nachbarbebauung oder Bäume differenzieren kann. 

 

Das gilt es zu beachten

 

Die Größe der PV-Anlage richtet sich dabei nach der Anrechenbarkeit von Solarstrom nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG). Daher wird die Option nicht für alle Massivhaus-Typen zur Verfügung stehen. So entfallen Häuser mit einer zu kleinen Dachfläche, wie zum Beispiel das Doppel- und Reihenhaus Mainz 128. Ebenso benötigt die Technik einer PV-Anlage ihren Platz im Hausanschlussraum, sodass auch für Häuser mit kleinem HWR-Raum diese Option nicht zur Verfügung steht. Hier betrifft es zum Beispiel den Bungalow 78 oder das Raumwunder 90. Zudem wird die Anlage zunächst nur in Kombination mit einer Wärmepumpe und Solarthermie verbaut.

 

Erstellt am 17.06.2021

 

Immer mehr Baukredite, aber Corona lässt die Zinsen steigen

 

Trotz Corona-Pandemie ist der Immobilienboom ungebrochen. 273 Millionen Euro haben die Deutschen 2020 an Immobilienkrediten aufgenommen, wie eine Analyse der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC zeigt.

 

Doch schlechte Nachrichten für alle, die ihre Baufinanzierung noch vor sich haben: Das Virus könnte bald die Zinsen steigen lassen.

 

Corona und die allgemeine Marktlage haben den Trend zum Eigenheim bestärkt. Fast 1,4 Billionen Euro betrugen die Baufinanzierungen von Banken und Sparkassen 2020, die an Privatpersonen ausgegeben wurden. Zum Vergleich: 2019 lagen diese noch bei 1,3 Billionen Euro. Damit sind die Baufinanzierungskredite 2020 um 6,6 Prozent gestiegen. Eine aktuelle Analyse der Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers (PwC) belegt die Zahlen.

 

 

Corona verstärkt den Wunsch nach Eigenheim

 

Die Wertschätzung gegenüber einem eigenen Zuhause mit mehr Platz und Freiräumen wird für viele Bundesbürger immer wichtiger. Diesen Trend belegt auch eine repräsentative Befragung der Innofact AG, die im Auftrag von ImmoScout24 durchgeführt wurde. Laut ImmoScout24 ist die Nachfrage nach Häusern im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent gestiegen. „Wer die finanziellen Mittel hat, sucht eher nach einem Eigenheim anstatt der nächsten Mietwohnung“, erläutert Ralf Weitz, Geschäftsführer von ImmoScout24. Während sich andere Ausgaben, wie zum Beispiel für Reisen, während der Pandemie reduzieren würden, erwiese sich die Investition in ein Eigenheim als krisenfeste Wertanlage.

 

Zinsen steigen leicht auf 0,9 Prozent

 

Auch das niedrige Zinsniveau befeuert das Interesse am Immobilienkauf – auch wenn eine mögliche Trendwende erkennbar sein könnte. Denn die Zinsen für Baukredite sind aktuell um 0,2 auf 0,9 Prozent geklettert (Stand: Anfang Mai 2021), wie die Zins-Charts des Münchners Baufinanzierers Interhyp zeigen. Ausgelöst würde der aktuelle Anstieg durch eine zunehmende Inflationserwartung und steigende Anleiherenditen. Auch die monatliche Befragung von Zinsexperten deutscher Kreditinstitute zeigt, dass immerhin fünf von zehn befragten Kreditinstituten einen steigenden Trend erwarten. Die Konsequenz für Kreditnehmer: Schon jetzt sichern sich viele längere Zinsbindungen. Laut PwC liegt die durchschnittliche Zinsbindung laut PwC mittlerweile bei mehr als elf Jahren.

 

Höhere Immobilienpreise, weniger Eigenkapital

 

Trotz günstiger Zinsen zeigt sich mit Blick auf den Immobilienboom eine weitere Entwicklung, die nicht jeder Hauskäufer sofort auf dem Schirm hat: Eigentum wird immer teurer. Laut Statistischem Bundesamt lagen die Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2020 bei 8,1 Prozent über dem Vorjahresquartal. Weil aber nicht jeder Käufer entsprechend mehr Eigenkapital aufweisen kann, erhöhen sich zwangsläufig das Kreditvolumen und die damit verbundene Belastung für Eigentümer. 

Für den Kreditnehmer ist deswegen vor dem Kauf oder Bau eines Hauses ein genauer Kassensturz notwendig. Für Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus, gilt die goldene Regel: „So viel Eigenkapital wie möglich, so wenig Kredit wie nötig!“ 15 Prozent der Gesamtkosten seien ideal, 5 bis 10 Prozentpunkte mehr sogar noch besser.

Erstellt am 07.05.2021

 

Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – Alles Wissenswerte im Überblick

 

Hier erfahren Sie alles rund um das neue Förderprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und den drei Teilprogrammen, die die bisherigen vier Förderprogramme in diesem Jahr ersetzen. Wir haben für Sie zusammengefasst, wann die BEG in Kraft tritt, welche Änderungen beachtet werden müssen und welche Vorteile Bauherren dadurch haben.

 

Der Startschuss für eine Reform der Gesetze und Regelungen zur Energieeffizienz von Gebäuden war am 1. November 2020 mit dem Gebäude-Energie-Gesetz (GEG).

 

Daran anknüpfend treten die bestehenden Förderprogramme CO2-Gebäudesanierungsprogramm (EBS-Programme), Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP), Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) und Heizungsoptimierungsprogramm (HZO) zum 1. Januar 2021 außer Kraft.

 

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ruft drei Teilprogramme ins Leben, die die vier Programme ersetzen: Einzelmaßnahmen (EM), Wohngebäude (WG) und Nichtwohngebäude (NWG).

 

 

In Zusammenhang mit dem Klimaschutzprogramm 2030 zur Reduzierung der CO2-Emissionen und der Förderstrategie „Energieeffizienz und Wärme aus Erneuerbaren Energien“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) setzt die Bundesregierung die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ein.

 

Was ist neu?

 

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verfolgt das Ziel, energieeffizientes Bauen oder Sanieren attraktiver zu machen. Erstmals werden Energieeffizienz und erneuerbare Energien in einem Förderprogramm zusammengefasst. Neubauten und Komplettsanierungen werden künftig durch den Einsatz erneuerbarer Energie durch die BEG stärker gefördert. Dazu dient die Etablierung der Erneuerbaren-Energien-Klasse (EE). Zudem werden vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) anerkannte Nachhaltigkeitszertifikate künftig in der BEG durch die Nachhaltigkeits-Klasse (NH) für Neubauten prämiert. 

Die drei Teilprogramme der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind als Zuschuss- und Kreditvariante konzipiert. Bisher konnte ein Bauherr nur das eine oder das andere beantragen. Bauherren und Sanierer können sich zudem über eine vereinfachte Antragstellung bei einer Institution (KfW oder BAFA) für sämtliche Förderangebote freuen.

 

Wann tritt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in Kraft?

 

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) begann zum 1. Januar 2021 mit der Etablierung der Zuschussvariante des Teilprogramms Bundesförderung für effiziente Gebäude-Einzelmaßnahmen (BEG EM). Zum 1. Juli 2021 treten die Teilprogramme Bundesförderung für effiziente Gebäude-Wohngebäude (BEG WG) und Bundesförderung für effiziente Gebäude-Nichtwohngebäude (BEG NWG) in der Zuschuss- sowie Darlehensvariante mit der Darlehensvariante für Bundesförderung für effiziente Gebäude-Einzelmaßnahmen (BEG EM) in Kraft.

 

Hinweis für Bauherren

 

Bis zum 30. Juni 2021 können Sie den Förderkredit „Energieeffizient Bauen (153)“, beispielsweise für das KfW-Effizienzhaus-55, bei der KfW beantragen. Ab dem 1. Juli 2021 können Sie einen Antrag auf die neuen Zuschuss- und Darlehensvarianten der BEG stellen. Bei Fragen oder Unklarheiten können Sie gerne an uns wenden. Wir helfen Ihnen weiter!

Erstellt am 15.04.2021

 

Gartentrends 2021: Das bringt die neue Saison

 

Sie freuen sich auf die anstehende Gartensaison? Dann fehlen Ihnen jetzt nur noch die aktuellen Trends, die Sie 2021 nicht verpassen sollten.

 

Selbstversorger-Gärten

 

Der Anbau von eigenem Obst und Gemüse im Garten wird immer beliebter. Kein Wunder, denn die selbst angebauten Nahrungsmittel sind garantiert ohne Pestizide, haben keine langen Transportwege hinter sich und sind frisch vom Acker. Neben Anzucht und Pflege der Pflanzen ist vor allem die Ernte ein Highlight. Leckere Himbeeren verwandeln sich in Marmelade, Möhren und Tomaten sind nährstoffreiche Zutaten fürs Mittagessen und süße Erdbeeren dürfen direkt in den Mund wandern. Empfehlung für Feinschmecker: Versuchen Sie sich doch einmal an alten Sorten wie Mairüben, lila Karotten oder Pastinaken.

 

Schwimmteiche

 

Durch die Corona bedingten Einschränkungen haben viele Eigentümer bereits 2020 in einen Pool investiert. Besonders ist natürlich der Schwimmteich, bei dem Schwimmbereich und mit Schilf oder Teichrosen bepflanzte Flachwasserzonen ineinander übergehen. Chlor oder andere chemische Zusätze sind hier tabu. Tipp: Wer sich eine Wasserstelle im Garten wünscht, aber aufs Schwimmen keinen Wert legt, investiert vielleicht in einen Brunnen. Von idyllischen Anlagen bis hin zu modernen Designs ist alles möglich. 

 

Naturgärten

 

Haben Sie es letzten Sommer bemerkt? In immer mehr Gärten summt und brummt es wild. Heutige Gärten sollen nicht nur schön aussehen, sondern im Einklang mit der Natur stehen. Auf Pflanzenschutzmittel wird verzichtet, dafür schießen überall Blumenwiesen, insektenfreundliche Stauden und Obstbäume aus dem Boden. Im Frühling bieten Frühblüher wie Narzissen und Schneeglöckchen Bienen und Insekten Nahrung, im Sommer profitiert man von ungemähten Wiesen oder prachtvollen Beeten mit Sonnenhut, Lavendel oder Schafgarbe. Perfekt dazu passt ein Wildbienen- und Insektenhotel. Das lässt sich im Handel fertig kaufen oder man wird kreativ und fertigt eins von Hand.

 

Wohlfühl-Oasen

 

Dass unsere Gärten nicht immer perfekt aussehen müssen, das spüren wir schon seit längerem. Tatsächlich setzt sich immer mehr die einhellige Meinung durch, dass die goldene Mitte zwischen Gärtnern und Entspannung liegt. Wie schafft man das? Gräser, Sträucher und pflegeleichte Pflanzen, die sich allein vermehren, machen wenig Arbeit. Smarte Tools wie Mähroboter oder Bewässerungssysteme nehmen unliebsame Arbeiten ab und lassen sich sogar über Apps steuern. Terrassen oder Balkone gleichen gemütlichen Wohnzimmern unter freiem Himmel. Lounge-Möbel mit Polstern, Teppiche und Kübelpflanzen sowie Outdoor-Küchen gehören dazu.

Erstellt am 03.03.2021

 

Jetzt bauen oder später? - So entwickeln sich die Immobilienpreise in 2021

 

Wollen wir jetzt bauen oder warten wir lieber noch, bis die Preise wieder sinken? – Das fragen sich sicherlich einige Bauinteressierte! Town & Country Haus fasst die aktuellen Preisprognosen für den Hausbau in 2021 zusammen und gibt einen gut-gemeinten Ratschlag an alle zukünftigen Bauherren.

 

2020 wurde klar: Die Kaufpreise für Immobilien sowie die Baukosten beim Hausbau lassen sich nur von einem Faktor beeinflussen – der Nachfrage! Corona zum Trotz wollten immer mehr Menschen in die eigenen vier Wände, was eine Preissteigerung zur Folge hatte. Kann man nun 2021 mit der von Bauinteressierten herbeigesehnten Preisentspannung rechnen oder müssen zukünftige Bauherren noch mehr Geld für ihr eigenes Haus einplanen?

 

2020 zeigt: Immobilienpreise können auch trotz einer Krise steigen. So berichtete die Tagesschau im Dezember über einen Preisanstieg im 3. Quartal des letzten Jahres für Eigentumswohnungen und Eigenheime. Dieser sei sogar so stark wie seit 4 Jahren nicht mehr! Allein in den Monaten zwischen Juli und September kosteten Wohnimmobilien 7,8 % mehr als noch 2019. 

 

Der Fokus der Preissteigerung lag dabei vor allem auf den mittleren Großstädten (durchschnittlich bis zu 10,2 % mehr) und den ländlichen Gebieten (9,7 %). In Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg, wo Eigentum eh schon kaum noch bezahlbar ist, mussten Bauherren und Käufer etwa 8,9 % mehr für ein Ein- oder Zweifamilienhaus bezahlen. Die Preissteigerung folgt damit dem Wohntrend, bei dem immer mehr Menschen aus der Stadt ins (Um-)Land ziehen.

 

2021 startete mit guten Neuigkeiten: Die Europäische Zentralbank hält vorerst an dem niedrigen Leitzins fest. Das bedeutet, Baufinanzierungen oder Immobilienkredite bleiben weiterhin günstig! Das neue Jahr bietet damit optimale Voraussetzungen für die Erfüllung des Hausbau-Traums. Diesen jetzt anzugehen, empfiehlt auch Jürgen Dawo: „Die Zinsen bleiben zwar weiterhin niedrig, allerdings wird im Laufe des Jahres eine Baupreissteigerung erwartet. Wer jetzt den Hausbau-Wunsch angeht, baut wahrscheinlich noch günstiger als jemand, der noch länger wartet.“

 

Mit dieser Vorhersage befindet sich der Gründer von Town & Country Haus in Expertenkreisen in bester Gesellschaft: Auch der Deutsche Immobilienverband geht weiter von steigenden Immobilienpreisen in Höhe von bis zu 6 % aus. Dabei wird es vor allem die Gebiete treffen, in denen beim Preis noch Luft nach oben ist - wie zum Beispiel das Umland von Großstädten und Metropolen. 

Aber auch Mieter sollten sich nicht auf der sicheren Seite wägen: Es wird ebenso eine Mietpreissteigerung erwartet!

Erstellt am 08.02.2021

 

Zukunftsorientiert Bauen: Ladestation für E-Auto wird gefördert

 

Elektroautos gehört die Zukunft. Wer dies bei seinem Hausbau berücksichtigt und eine eigene Ladestation oder Wallbox einplant, wird vom Staat finanziell unterstützt. Was man beachten muss, um die KfW-Förderung zu bekommen, haben wir für Sie zusammengefasst.

 

Deutschland hat laut Klimaplan ambitionierte Ziele für den Klimaschutz. So sollen bis zum Jahr 2050 in der Bundesrepublik 55 % weniger Treibhausgase produziert werden. Ein Teil der Lösung stellen dabei E-Autos da. Deren Markteinführung vor ein paar Jahren war zwar weniger erfolgreich als zunächst angenommen, jedoch erleben sie gerade durch Abgas-Skandale und der Einführung einer neuen CO2-Steuer ein Nachfragehoch.

 

„Klimaschutz lebt davon, dass möglichst viele mitmachen“ lautet ein Spruch auf der Webseite der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Um einen großen Teil der Bevölkerung zum Mitmachen zu motivieren, gibt es nicht nur attraktive Förderungen für Elektroautos, sondern auch für deren Ladestationen oder Wallboxen. Wer zukunftsorientiert bauen  möchte, sollte in seine Hausplanung eine eigene Ladestation integrieren und sich das Fördergeld sichern!

 

Die Förderdetails zur Wallbox

 

Gefördert wird eine Ladestation oder Wallbox mit 900,00 € pro Ladepunkt. An diesem kann zu einem Zeitpunkt immer nur ein Auto geladen werden. Wer mehrere Autos gleichzeitig mit Strom „betanken“ möchte, der kann auch eine Ladestation mit mehreren Ladepunkten erwerben und dementsprechend auch mehr Förderung kassieren.

 

Einige Details sollte man beim Kauf und dem Anbau aber beachten:

  • Für die Ladestation oder Wallbox ist eine Ladeleistung von 11kW vorgeschrieben. Stärkere Anlagen müssen gedrosselt werden.
  • Zudem muss das Gerät intelligent gesteuert werden und mit anderen Komponenten des Stromnetzes kommunizieren können. 
  • Die Ladestation/Wallbox darf außerdem nur privat genutzt und auch nur mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Wallbox-Besitzer benötigen also eine Photovoltaik-Anlage oder Strom aus einem Ökotarif ihres Energieversorgers.
  • Zum Betreiben einer Wallbox wird Starkstrom benötigt, welcher auch beim Anschluss eines Herds verwendet wird (400 Volt). Daher muss vor der Montage der Ladestation ein Starkstromkabel verlegt werden.

 

Schlaue Stromsteuerung: Das Energiemanagement-System

 

Damit sich eine Wallbox intelligent steuern lässt, ist die Installation eines Energiemanagement-System notwendig. Auch dies ist über die KfW förderfähig. Das Energiemanagement-System, kurz EnMS, ist für das Zusammenspiel von Ladebox, PV-Anlage und anderen Komponenten verantwortlich. So ist es beispielsweise möglich, den Ladevorgang per App zu steuern und diesen auf die Nacht zu legen, wenn die Netzauslastung niedrig ist. Zudem kann das EnMS auf Vorgaben einer übergeordneten Stellen, wie z.B. dem Netzbetreiber, reagieren und die Ladeleistung begrenzen oder zeitlich verschieben, um ein Zusammenbrechen des Stromnetzes zu verhindern.

Erstellt am 11.01.2021

 

Immobilienkauf: Das ändert sich 2021

 

Hauskäufer und Bauherren können sich freuen: Mit neuen Gesetzen und Regelungen will der Staat ihnen im kommenden Jahr den Weg ins Eigenheim erleichtern. Hier erfahren Sie, welche Neuerungen es 2021 geben wird!

 

Mehr Platz für das Familienleben und dazu noch ein schickes Home-Office: Allen wirtschaftlichen Unsicherheiten zum Trotz beflügelt die Corona-Krise bei vielen Deutschen den Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Der Staat unterstützt den Traum vom eigenen Haus mit zahlreichen neuen Regelungen. Darauf können sich Immobilienkäufer 2021 einstellen:

 

Maklerprovision wird geteilt

 

Schon ab dem 23. Dezember 2020 gilt eine Neuregelung zur Maklercourtage. Bisher war es häufig so, dass die Verkäufer die gesamten Kosten auf die Immobilien- oder Grundstückskäufer abwälzten. Damit ist nun Schluss: Beauftragen Verkäufer und Käufer einvernehmlich einen Makler, so werden die Kosten geteilt. Beide Parteien zahlen dann jeweils die Hälfte. 
Ob sich durch die Maßnahme die Gesamtkosten wirklich senken lassen, ist fraglich. Kritiker befürchten, dass Verkäufer die zusätzlichen Ausgaben einfach auf den Kaufpreis aufschlagen werden.

 

Erweiterung der Wohnungsbauprämie

 

Bausparer können sich 2021 über eine verbesserte Wohnungsbauprämie freuen: Ab Januar erhöhen sich nicht nur die staatlichen Zulagen, sondern auch die Einzahlungs- und Einkommensgrenzen. So sollen mehr Bürger von der Förderung profitieren. Die maximal geförderte Sparleistung steigt bei Singles von 512 Euro auf 700 Euro und bei verheirateten Paaren von 1.024 Euro auf 1.400 Euro. Die Einkommensgrenzen liegen zukünftig bei 35.000 Euro für Alleinstehende bzw. bei 70.000 Euro für Paare. Die Wohnungsbauprämie selbst wird von 8,8 auf 10 Prozent angehoben.

 

Bundesförderung für effiziente Gebäude

 

Neuigkeiten gibt es auch von der KfW und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): Die Förderprogramme beider Institutionen werden in der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ gebündelt und neu organisiert. Es gibt dann nur noch drei Teilprogramme, die einfacher zugänglich und zudem flexibler sind. An den Fördersätzen wird sich nichts ändern. Für den besondere Einsatz von erneuerbaren Energien und für besonders nachhaltige Bauvorhaben soll es aber eine Extra-Förderung geben. Erstmals werden auch Smart-Home-Systeme als Einzelmaßnahme förderfähig.

 

Verlängerung des Baukindergelds

 

Das Baukindergeld geht in die Verlängerung: Da sich aufgrund der Corona-Pandemie viele Vorgänge verzögerten, wird die Frist für das Vorliegen von Baugenehmigungen und Kaufverträgen um drei Monate bis zum 31. März 2021 verlängert. Bei nicht genehmigungspflichtigen Bauvorhaben muss der frühestmögliche Baubeginn zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. März 2021 liegen.

 

CO2-Bepreisung

 

Ab 2021 wird das Heizen mit Öl oder Gas deutlich teurer. Grund dafür ist die CO2-Abgabe, die die Unternehmen zahlen müssen. Das hat Auswirkungen auf die Wahl des Heizungssystems. Wer hohe Zusatzkosten vermeiden möchte, sollte auf erneuerbare Energien wie Wärmepumpe oder Holzheizung setzen.

 

Mit Town & Country Haus immer gut beraten

 

Ob Fragen zur Förderungen oder zum energiesparenden Bauen: Die Town & Country Partner vor Ort kennen die aktuellen Vorschriften und stehen Bauherren mit Rat und Tat zur Seite. Auf Wunsch werden Häuslebauer auch vom bankenunabhängigen Finanzierungsservice bei der Finanzierungsplanung oder vom Town & Country Partner bei der Grundstückssuche unterstützt.

Erstellt am 24.11.2020

 

Das GEG ist am 1. November in Kraft getreten – das müssen Bauherren wissen

 

Das Chaos rund um die energetischen Anforderungen von Bestands- und Neubauten hat ein Ende: Die bisherigen 3 Regelwerke werden zu einem zusammengeführt. Am 1. November 2020 ist das Gebäude-Energie-Gesetz in Kraft getreten. Hier erfahren Sie die wichtigsten Neuerungen und was Bauherren über das GEG wissen müssen.

Energieeinspargesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) – wer blickt da noch durch? Wie gut, dass diese ab 01. November außer Kraft getreten sind und fortan in einem neuen Regelwerk vereint sind: dem „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugnis in Gebäuden“ – besser bekannt unter dem Gebäude-Energie-Gesetz (GEG). Damit schaffen Bund und Länder ein einheitliches Anforderungssystem für Neubauten und Bestandsgebäude, welches sowohl die Energieeffizienz als auch Anforderungen für Erneuerbare Energien berücksichtigt. 

 

Das GEG setzt die EU-Gebäuderichtlinie um, die unter anderem für Neubauten ab 2021 das Niedrigstenergiehaus als Standard festlegt. So möchte man einen möglichst sparsamen Einsatz von Energie und die zunehmende Nutzung Erneuerbarer Energien unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit durchsetzen.

 

Trotz unzähliger Paragrafen fällt allerdings auf: Viel Neues gibt es im GEG nicht! Weder für Neubauten noch für Bestand wurde eine Verschärfung der bisherigen energetischen Anforderungen beschlossen. Ein Vorteil für die Hausbaubranche und Massivhausunternehmen wie Town & Country Haus: Der bisherige Standard der EnEV 2016 bleibt weiterhin bestehen und eine Anpassung der Haustypen ist nicht nötig.

 

Allerdings muss das nicht so bleiben: Im §9 des GEG hat man eine Überprüfung des Gesetzes im Jahr 2023 festgelegt, welche dazu dienen kann, die Anforderungen anzuheben.

 

Gibt es Änderungen gegenüber den alten Regelwerken, so liegen diese im Detail. Ein Beispiel: Bei den Wärmeschutzanforderungen eines Neubaus entfällt die Nachweispflicht des gebäudetypologisch abgeleiteten Transmissionswärmeverlust. In Zukunft muss nur noch ein vom Referenzgebäude abgeleiteter Transmissionswärmeverlust nachgewiesen werden.

 

Des Weiteren legt das GEG, wie auch schon das EEWärmeG, eine Nutzungspflicht für Erneuerbare Energien im Neubau fest und stellt als Erfüllungsoptionen die Solarthermie, Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wie Brennstoffheizung sowie Fern- & Abwärme zur Wahl. Der Unterschied zum EEWärmeG: Auch gebäudenah erzeugter Strom gilt zukünftig als Erfüllungsoption.

 

Verbot von Öl- & Kohleheizungen ab 2026

 

Die größten Neuerungen sind wohl das Verbot von Öl- und Kohleheizungsanlagen ab 2026 und die obligatorische Energieberatung. Ersteres ist im §72 festgelegt und betrifft sowohl Neubau als auch Bestand. Dabei werden in dem Gesetz allerdings zahlreiche Ausnahmen festgelegt. So ist wohl die Möglichkeit der Weiterführung einer alten Öl- oder Kohleheizung als Hybridheizung geplant.

 

Eine obligatorische Energieberatung hingegen wird bei wesentlichen Renovierungen oder beim Verkauf von Ein- oder Zweifamilienhäusern Pflicht. Dabei muss ein informatorisches Beratungsgespräch zum Energieausweis des Gebäudes mit einer laut §88 GEG zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigten Person erfolgen. Dabei hat man die freie Wahl unter den Energieberatern. Das Beratungsgespräch muss unentgeltlich erfolgen.

 

Das müssen Bauherren wissen

 

Zwischen den drei alten Regelwerken und dem neuen hat man eine Übergangsregelung geschaffen. Dabei werden Bauvorhaben, bei denen der Bauantrag oder der Antrag auf Zustimmung der Bauanzeige bis zum 31.10.2020 vorliegen, nach den bisherigen Anforderungen von EnEV und EEWärmeG beurteilt. Bauvorhaben, deren Bauantrag bzw. Antrag auf Zustimmung einer Bauanzeige ab 01.11.2020 vorliegen, müssen die Anforderungen des GEG erfüllen.

Erstellt am 26.10.2020

 

Strengere Regeln bei der Kreditvergabe: So klappt es mit dem Baugeld

 

Die unsichere Wirtschaftslage lässt derzeit auch die Banken vorsichtiger werden. Viele Kreditinstitute haben deshalb die Regeln bei der Kreditvergabe verschärft. Doch Bauwillige müssen ihren Traum vom Haus nicht auf Eis legen. Fünf Tipps, mit denen man trotzdem an einen günstigen Kredit kommt!

 

Kurzarbeit, Verdienstausfälle, Angst vor dem Jobverlust: Obwohl sich die Zinsen für Baugeld nach wie vor auf einem niedrigen Niveau befinden, trauen sich viele Deutschen aufgrund der Unsicherheit in Zeiten von Corona nicht, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Einer aktuellen Umfrage der Bundesbank zufolge sank die Nachfrage nach einer Baufinanzierung erstmals seit 2017.

 

Aber auch die Banken selbst kalkulieren vorsichtiger. Schon vor der Corona-Krise wurden die Schrauben bei der Kreditvergabe angezogen. Grund dafür ist die Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Sie verpflichtet Banken und Versicherer dazu, die Kreditwürdigkeit der Kunden umfassend zu prüfen und ihnen ausschließlich Produkte anzubieten, die sie sich wirklich leisten können.

 

Seit dem Ausbruch der Pandemie sehen die Kreditgeber noch genauer hin. So müssen Kreditnehmer nicht nur mit einem erhöhten Eigenkapitalanteil von 20 bis 30 Prozent rechnen, einige Banken verlangen zudem einen größeren Puffer bei der Haushaltsrechnung. Nicht selten werden sehr knapp kalkulierte Finanzierungen abgelehnt.

 

Fünf Tipps, um an günstiges Baugeld zu kommen

 

Doch noch immer stehen die Zeichen für den Hasubau günstig, denn die Europäische Zentralbank hält den Leitzins weiterhin auf null Prozent. So können sich Bauinteressenten die niedrigen Zinsen trotz strengerer Banken sichern:

 

TIPP 1: Genau kalkulieren
Bauwillige sollten sich ausreichend Zeit nehmen, um ihre finanziellen Möglichkeiten sowie die weitere Lebensplanung genau zu überdenken. Ist Nachwuchs geplant? Sind in den nächsten Jahren größere Investitionen erforderlich? Welche beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten gibt es? Und: Wie sicher ist der Arbeitsplatz?

 

TIPP 2: Eigenkapital mobilisieren
Eine wichtige Säule der Baufinanzierung ist das Eigenkapital. Je mehr eingesetzt werden kann, desto besser. Auf den Prüfstand gehören dabei sämtliche Vermögenswerte wie Lebensversicherungen, zuteilungsreife Bausparverträge sowie Spar- bzw. Festgeldkonten. Reicht das Eigenkapital nicht aus, dann sind eventuell Privatkredite von der Verwandtschaft, ein Arbeitgeberdarlehen, Schenkungen oder eine vorgezogene Erbschaft eine Lösung.

 

TIPP 3: Eine längere Laufzeit wählen
Entscheidet man sich bewusst für eine längere Laufzeit des Kredits, dann sinkt die monatliche Rate und die Haushaltsrechnung verbessert sich. Sollte das Monatseinkommen durch Verdienstausfälle oder Kurzarbeit sinken, ist man trotzdem noch in der Lage, den Kredit zu bedienen. Wichtig: Bauwillige sollten von vornherein auf Flexibilität setzen. Dazu gehört neben der Möglichkeit, den Tilgungssatz anzupassen, auch die Vereinbarung von Sondertilgungen.

 

TIPP 4: Mehrere Anbieter vergleichen
Nicht alle Banken urteilen nach den gleichen Regeln, vor allem, wenn es um das Thema Kurzarbeit geht. Es ist daher sinnvoll, mehrere Anbieter miteinander zu vergleichen. Beim Einholen unterschiedlicher Angebote sollten Bauinteressenten auf eine Konditionsanfrage bestehen. Diese wird nicht an die SCHUFA gemeldet und hat somit keinen Einfluss auf das Scoring.

 

TIPP 5: Finden lassen statt selber suchen
Da die Banken ihre Konditionen aktuell häufiger anpassen als vor Corona, ist es für Bauwillige nicht immer leicht, das beste Angebot zu finden. Zudem kosten Anfragen bei den verschiedenen Banken Zeit und Nerven. Wer nicht selbst auf die Suche gehen möchte, kann sich an einen Finanzvermittler wenden, der diese Arbeit übernimmt. Dabei gilt: Je größer sein Netzwerk, desto besser wird das Finanzierungsangebot passen.

Erstellt am 16.09.2020

 

Home-Office könnte für Entlastung auf dem Immobilienmarkt sorgen und ländliches Wohnen attraktiver machen

 

Projektmanagement am heimischen Schreibtisch, Online-Meetings über den PC und der Bürokaffee aus der eigenen Küche - was in der Vergangenheit für viele Arbeitnehmer unmöglich schien, etabliert sich seit der Corona-Pandemie in immer mehr Unternehmen: Home Office. Das könnte zukünftig den Immobilienmarkt auf den Kopf stellen und Chancen für den ländlichen Raum bieten.

 

Home-Office statt Großraumbüro, kreative Auszeit im Garten statt Büroflur und Online-Meeting statt Geschäftsreise, längst hat das Corona-Virus die Arbeitswelt von morgen gründlich durcheinandergewirbelt. Laut einer Studie des Münchener Ifo-Instituts wollen bereits jetzt 54 Prozent der deutschen Unternehmen Home-Office dauerhaft etablieren.

 

Vor allem klassische Büro- und Dienstleistungsjobs lassen sich gut am heimischen Schreibtisch erledigen. Auch der Blick auf die Arbeitnehmer zeigt: In einer Studie von JLL, Anbieter von Immobiliendienstleistungen, gaben mehr als ein Drittel aller Befragten an, ihre jetzige Wohnsituation aufgrund der Erfahrungen in der Covid-19-Krise verändern zu wollen. 

 

Arbeitszimmer, Balkone und Gärten werden wichtiger

 

Der Trend zum Home-Office könnte sich nun auf den Immobilienmarkt in Großstädten oder urbanen Oberstädten auswirken und die Speckgürtel rund um Ballungsgebiete attraktiver machen. Vor allem Regionen, in denen das Preisgefälle bei Immobilien zwischen Stadt und Land stark variiert, könnten profitieren. Der Grund: Durch die Wohnungsknappheit im urbanen Raum wohnen viele Menschen in kleinen, kompakten Wohneinheiten. Häufig sind sie als offene Wohnwelten mit wenigen Zimmern gestaltet. Spätestens in Corona-Zeiten rund um Homeoffice, Home Schooling und Freizeit geraten solche Wohnungskonzepte an ihre Grenzen. Laut der Studie von JLL wünschen sich die Befragten mehr Platz, größere Arbeitsbereiche und Terrassen, Gärten oder Balkone. Das ist auf dem Land eher bezahlbar als in der Stadt.

 

Für Immobilienexperte Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft könnte vermehrtes Homeoffice im ländlichen Raum durchaus die Bereitschaft erhöhen, zu pendeln: „Wenn der Pendler künftig vielleicht nur dreimal statt fünf Mal in der Woche ins Büro in die Stadt fahren muss, macht das einen Unterschied.“ Die Bedingung für eine Immobilie im ländlichen Raum: Eine gute Anbindung an die nächstgrößere Stadt mit dem öffentlichen Nahverkehr, Breitband-Internet und Kindergärten, Schulen, Ärzte und Geschäften des täglichen Bedarfs. 

 

Arbeitszimmer, Balkone und Gärten werden wichtiger

 

Wer derzeit mit dem Gedanken spielt, in eine eigene Immobilie zu investieren, und einen Neubau plant, sollte die neuen Arbeitswelten mit in seine Überlegungen einfließen lassen. Mit einer gut durchdachten Raumplanung lässt sich Privates und Berufliches gut unter ein Dach bringen. Zum Beispiel mit einem zusätzlichen Raum, der sich flexibel als Home-Office oder Gästezimmer nutzen lässt. Gerade in Häusern mit offen geplanten Wohnwelten macht es Sinn, gründlich über Schallschutz nachzudenken. Lärm kann von außen genauso wie von innen stören.

Erstellt am 17.08.2020

 

Photovoltaik droht das Ende: Förderungen für Solaranlagen laufen aus

 

Bis zum Ende des Jahres sollen rund 18.000 Solaranlagen aus der EEG-Förderung fallen – wegen einer Gesetzeslücke. Das bedeutet: Für ihren Strom bekommen Hausbesitzer ab 2021 keine Ökostromumlage mehr. Ein Weiterbetrieb der Photovoltaikanlagen ist damit praktisch unmöglich.

 

Vor rund 20 Jahren verabschiedete die damalige rot-rot-grüne Regierung das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). In diesem Gesetz wurde den Betreibern von Photovoltaikanlagen eine zwanzigjährige, feste Vergütung für den Strom versichert, den sie ins Netz einspeisen. Diese Zeit ist nun bald abgelaufen und eine entsprechende Anschlussregelung, die den Weiterbetrieb sichern würde, fehlt bislang im Gesetz.

 

Nach derzeitiger Rechtslage haben die Betreiber von PV-Anlagen zwar auch weiterhin einen Anspruch auf die Netzanbindung ihrer Anlage, aber nicht mehr auf eine Vergütung. Darüber hinaus darf der erzeugte Strom nicht mehr ohne Weiteres eingespeist werden. Betroffen sind bis zum 1. Januar 2021 rund 18.000 Photovoltaikanlagen bundesweit, bis 2025 ganze 176.600. Die Konsequenz: Ein Weiterbetrieb ist praktisch unmöglich. Welche Optionen bieten sich den Betreibern von älteren Solaranlagen? 

 

 

Möglichkeit A: Eigenverbrauch durch Speicher optimieren

 

Momentan können nur maximal 30 Prozent des erzeugten Stroms für den Eigenverbrauch genutzt werden, da die Anlagen weit mehr produzieren als für den Haushalt benötigt wird. Die Installation eines Speichers, der den überschüssigen Strom zwischenspeichert, stellt somit eine sinnvolle Erweiterung für den Weiterbetrieb der Anlagen dar. Einziges Manko: Die Stromspeicher müssen sehr groß sein und sind auch mit hohen Anschaffungskosten verbunden.

 

Möglichkeit B: Bildung einer "Energy Community"

 

Das Modell einer „Energy Community“ ist noch recht neu. Es handelt sich dabei um eine virtuelle Community im Sinne des Strom-Sharings. Die Idee: Der produzierte Solarstrom soll im Verbund gespeichert und von einzelnen Mitgliedern je nach Bedarf abgerufen werden. Dafür braucht es allerdings intelligente Speicherlösungen bzw. Cloud-Dienste – und die sind nicht ganz billig.

 

Insgesamt muss gesagt werden, dass weder die Aufrüstung mit einem Speicher noch die Idee einer „Energy Community“ besonders lukrativ für Besitzer älterer Anlagen sind. Um eine massenhafte Abschaltung zu verhindern, müssen sich wohl oder übel die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern, durch die die Anlagenbetreiber den Solarstrom weiter ins Netz einspeisen oder abgabenfrei selbst verbrauchen können. Andernfalls läuft die Energiewende Gefahr, eine große Menge an dezentral erzeugtem Solarstrom zu verlieren. Laut Umweltbundesamt könnte bis 2025 eine Erzeugungsleistung von etwa zwei Gigawatt wegfallen.

Erstellt am 15.07.2020

 

Neues Gerichtsurteil: Steuern sparen mit einem Mehrfamilienhaus

 

Fast niemand legt sein Geld mehr in Sparanlagen auf der Bank an. Mehrfamilienhäuser sind eine gute Alternative, sich den Traum vom eigenen Zuhause zu erfüllen und gleichzeitig Einnahmen durch Vermietung zu generieren. Ein Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) zeigt zudem, wie Bauherren von Mehrfamilienhäusern von Steuervorteilen profitieren können, in dem sie Schuldzinsen der vermieteten Wohnung zuordnen.

 

Viele Deutsche haben das Sparen auf der Bank aufgrund der Niedrigzinsphase schon lange aufgegeben und suchen nach einer anderen, rentablen Möglichkeit ihr Geld anzulegen. Immer mehr investieren in Immobilien und vermieten diese. Das bringt Geld, vor allem, weil die Mieten auch in Zukunft steigen. 

Hierbei kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mit dem Bau eines Zweifamilienhauses lassen sich nicht nur Einnahmen durch Vermietung generieren, man kann sich auch selbst den Traum vom Eigenheim erfüllen. Dank einem Gerichtsurteil des Bundesfinanzhofes profitieren Bauherren eines Mehrfamilien- oder Mehrgenerationshauses zudem von erheblichen Steuervorteilen!

 

 

Schuldzinsen als Werbungskosten absetzen

 

Wer eine Immobilie baut und diese danach vermieten möchte, kann dank der niedrigen Zinsen und bei ausreichender hoher Eigenkapitalleistung den Hausbau weitestgehend mit den Einnahmen der Miete(n) gegenfinanzieren. Anfallende Schuldzinsen einer Baufinanzierung dienen in diesem Fall dem Erwerb von Einnahmen und können daher als Werbungskosten bei der Steuer geltend gemacht werden. Voraussetzung ist: Es muss ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen dem Schuldzins und den Einkünften bestehen. Bei einer Immobilie, die komplett vermietet wird, ist dieser Zusammenhang unumstritten, doch bei einem Zwei- oder Mehrfamilienhaus, welches zum Teil selbstbewohnt wird, kommt es bei der Steuer immer wieder zu Problemen.

 

Bundesfinanzhof bestärkt geltende Rechtsprechung

 

Das am 04.02.2020 gefällte Urteil vom Bundesfinanzhof bestätigt nun die aktuell geltende Rechtsprechung: Auch Bauherren oder Käufer von Mehrfamilienhäusern können die Schuldzinsen der vermieteten Wohnung zuordnen und so von Steuervorteilen profitieren – unter einigen Voraussetzungen! Wichtig dabei ist die Schaffung klar abgegrenzter Baukonten, eins für jede Wohnung. So können Baukosten eindeutig dem jeweiligen Gebäudeteil zugewiesen werden. Auch Eigenkapital und Darlehenssumme müssen fest entweder dem einen oder dem anderen Konto zugeteilt werden. So kann das eingebrachte Eigenkapital für den selbstgenutzten Wohnraum verwendet werden, die Darlehenssumme und somit auch die Schuldzinsen werden dem vermieteten Teil des Hauses zugeordnet. Sollte die eigene Wohnung nicht komplett durch Eigenkapital finanzierbar sein, müsste in diesem Fall ein zusätzlicher Kredit aufgenommen werden.

 

Vorher gut informieren, um Stolpersteine zu vermeiden

 

In der Realität sind Baukosten jedoch nicht immer so einfach einer Wohnhälfte zuzuordnen. Vor allem Rechnungen von Arbeiten, die das gesamte Haus betreffen, wie das Decken des Daches oder das Gießen der Bodenplatte, müssen zunächst beiden Wohnteilen zugewiesen und unter Berücksichtigung der Wohn- und Nutzfläche aufgeteilt werden. Wer plant ein Mehrfamilienhaus zu bauen und eine oder mehrere Wohnungen zu vermieten, der sollte sich im Vorfeld gut informieren, um Hürden zu umgehen. Ein Steuerberater kann hier wohl am besten weiterhelfen. Ist die Entscheidung für ein Mehrfamilienhaus gefallen, wird man bei Town & Country Haus fündig. Ob klassisch schick wie das Domizil 192, modern und elegant wie das Flair 180 Duo oder stufenlos glücklich im Bungalow 128 mit Einliegerwohnung - im Town & Country Hauskatalog findet man das perfekte Massivhaus für den eigenen Geschmack.

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© Lars Brandt